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Pflanzenschutz |
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Untrennbar mit jeglicher Art der Landbewirtschaftung verknüpft ist der Pflanzenschutz. Denn egal, ob Felder mit Getreide oder Kartoffeln bestellt werden oder ob Gemüse und Zierpflanzen in Gewächshäusern heranwachsen: Immer bieten die Flächen ein gefundenes Fressen für Schädlinge (z.B. Raupen, Blattläuse) und ein ideales Ausbreitungsgebiet für Pflanzenkrankheiten. Zudem konkurrieren Unkräuter mit den Kulturpflanzen um Licht, Wasser und Nährstoffe.
Pflanzenschutz ist heute viel mehr als nur die Verwendung von Chemie: Die Auswahl angepaßter, resistenter Sorten als vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahme zählt ebenso dazu wie der Einsatz von Nützlingen und die mechanische Bekämpfung von Unkräutern. Chemische Pflanzenschutzmittel sind in der Landwirtschaft aber nach wie vor von großer Bedeutung. Ihre Verbreitung ist vor allem darauf zurückzuführen, daß sie schnell und effektiv wirken und gegenüber anderen Verfahren häufig billiger und mit geringerem Arbeitsaufwand verbunden sind. Um die Nebenwirkungen chemischer Mittel zu verringern, werden einerseits bessere - d. h. in vielen Fällen umweltschonendere - Präparate entwickelt. Andererseits wird intensiv an biologischen und anbautechnischen Verfahren gearbeitet. Ziel ist die Integration chemischer, biologischer und technischer Maßnahmen in Pflanzenschutzstrategien, die an die jeweiligen Kulturpflanzen und Produktionsverhältnisse angepaßt sind. In wahrscheinlich keinem Land der Welt sind die Mittel so intensiv und genau auf ihre Nebenwirkungen beim Menschen oder auf die Natur überprüft wie in Deutschland. Dafür sorgt ein sehr genaues System der Zulassung und Nachkontrolle durch staatliche Organe.
 Ihr Ansprechpartner: Bernd Sittig Abteilungsleiter Pflanzenschutz / Organische Düngung
Telefon: +49(0) 37421 - 2 24 41 Telefax: +49(0) 37421 - 2 75 63 Mobil: +49(0) 172 - 3 76 10 42 Email: b.sittig@acz-oelsnitz.de
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