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Organische Düngung |
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Im Grünland-Futterbaubetrieb mit Rinderhaltung liegt ein fast geschlossener Nährstoffkreislauf vor. Über Milch und Fleisch verlassen nur etwa 10 % der von den Tieren aufgenommenen Nährstoffmengen den Betrieb. 90 % verbleiben im innerbetrieblichen Kreislauf. Durch sachgemäßen Umgang mit den wirtschaftseigenen Düngern gilt es deshalb den Nährstoffrückfluss innerhalb des Betriebes so hoch wie möglich zu gestalten. Dies ist nur realisierbar wenn die organischen Dünger bedarfsgerecht und nicht nur auf Ackerflächen sondern möglichst auf der gesamten Betriebsfläche, also auch auf dem Grünland, ausgebracht werden.
Gülle
Bei der Gülleausbringung lassen sich die Ammoniakverflüchtigungen durch bodennahe Ausbringungstechniken wie Schleppschlauch, Schleppschuh oder Schlitztechnik gegenüber dem herkömmlichen Prallteller stark reduzieren. Doch der Einsatz dieser Technik steigert die Betriebskosten. Zudem ist der Energieaufwand, der erforderlich ist um Schleppschuh und Schlitztechnik anzuwenden, sehr hoch. Diese umweltschonenden jedoch kostenintensive Ausbringungssysteme können in der Praxis nur überbetrieblich sinnvoll eingesetzt werden. Ferner sollen im Hinblick auf eine optimale Stickstoffnutzung Gülleeinzelgaben 15-20 m³/ha nicht überschreiten. Diese Maximalgabe sollte auf dem Grünland schon alleine deswegen nicht überschritten werden, um etwaige Ätzschäden an der Grasnarbe zu vermeiden. Termingerechter Gülleeinsatz ist sehr wichtig zur Vermeidung unnötiger Nitrat- und Ammoniakverluste. Die Stickstoffausnutzung der Gülle ist im Frühjahr kurz vor Vegetationsbeginn, bzw. unmittelbar nach der Nutzung am effiziensten, weil dann der Nährstoffbedarf der Grünlandnarbe am höchsten ist.
Der Transport der Gülle erfolgt ausschließlich mit 25m³ fassenden Großraumtankern. Die Übergabe muß mit Hilfe einer Pumpanlage erfolgen.
Zur umweltgerechten bodennahen Ausbringung steht uns folgende Technik zur Verfügung:
- Terra Gator 2104 der Firma ag.chem Europe.B.V. mit einem 10m³ fassenden Behälter,
- dazu ein Grubber der Firma Kongsgilde mit einer Arbeitsbreite von 4,50m,
- sowie einem Grünlandinjektor der Firma Kongsgilde mit einer Arbeitsbreite von 6,0m zum einbringen der Gülle in die Graslandnarbe.
Ihr Ansprechpartner: Bernd Sittig Abteilungsleiter Pflanzenschutz / Organische Düngung
Telefon: +49(0) 37421 - 2 24 41 Telefax: +49(0) 37421 - 2 75 63 Mobil: +49(0) 172 - 3 76 10 42 Email: b.sittig@acz-oelsnitz.de
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